Cevi?
YMCA/YWCA
Geschichte des YMCA
George Williams kam von seinem väterlichen Bauernhof in die Grossstadt London. Die Arbeits- und Lebensbedingungen, die er vorfand, waren hart, und der Lohn reichte kaum zum Leben. Nach Arbeitsschluss waren die Menschen erschöpft und so blieb kaum Zeit um Freundschaften zu pflegen. Am 6. Juni 1844 gründeten 12 junge Männer den YMCA, um diese Situation zu ändern. Die Bewegung breitete sich schnell von London über England hinaus in andere Länder Europas, nach Nordamerika, Asien und Australien aus. Im August 1855 wurde in Paris der Weltbund des CVJM gegründet. Aus allen Erdteilen kamen 1894 Teilnehmer zur Fünfzigjahrfeier des CVJM nach London. In fünf Jahrzehnten war die Bewegung auf etwa 5000 Vereine mit einer halben Million Mitgliedern angewachsen.
Geschichte des YWCA
Mitte des 19. Jahrhunderts zogen in England viele Mädchen in die Stadt um in den neuen Fabriken zu arbeiten. Die Wohn- und Arbeitsbedingungen waren erbärmlich und der Lohn klein. Emma Robarts und Lady Kinnaird unternahmen etwas gegen diese schlechten Lebensbedingungen. Emma Robarts gründete Gebetsgruppen, die für die jungen Mädchen beteten. Ladv Kinnaird richtete in London Mädchenhäuser ein in denen junge Mädchen wohnen konnten, wo Weiterbildungen stattfanden, sich Frauen zum Bibelstudium trafen und so zu Begegnungshäusern wurden. Lady Kinnaird wollte um 1877 ihre Arbeit mit einer Gebetsgruppe verbinden. In dieser Zeit hörte sie von Emma Robarts und sie verabredete sich mit ihr zu einem Gespräch bei einer Tasse Tee. Bei diesem Treffen beschlossen die beiden, ihre Werke zusammenzuschliessen und eine neue Organisation zu gründen. Sie wählten den Namen YWCA.
YMCA/YWCA im 21. Jahrhundert
Heute ist der YMCA/YWCA-Weltbund mit über 70 Mio. Mitgliedern in mehr als 120 Ländern tätig und damit die grösste Jugendorganisation der Welt.
Seinen internationalen Hauptsitz hat er in Genf. Der Cevi operiert auch global. In der UNO ist er als Nicht-Regierungs-Organisation (NGO) vertreten. Er fördert Projekte, die das Leben verbessern: Hilfe für Strassenkinder, Brunnenbauprojekte und Schulen in Armenvierteln, Gesundheitsförderung, Friedensförderung, Anti-Minen-Kampagnen, Atomwaffen-Versuchs-Stopp und vieles mehr.